Haus Wittelsbach

| Unterlagerfarbe | Blau |
| Unterlagerleitung | TBD |
| Anführer:innen des Hauses | TBD |
Das Haus Wittelsbach ist eine der mächtigsten Dynastien im Heiligen Römischen Reich. Unter Ludwig IV. (verstorben vor zwei Jahren in 1347) erreichte die Familie den Höhepunkt ihrer Macht, als er zum Kaiser gekrönt wurde. Sein Herrschaftsweg war jedoch von einem schweren Konflikt mit dem Papsttum geprägt: Papst Johannes XXII. verhängte im Jahre des Herrn 1324 den Kirchenbann über Ludwig, was seine Herrschaft belastete. Ludwig reagierte, indem er den Papst für abgesetzt erklärte und einen Gegenpapst einsetzte, was die Spaltung vertiefte. Der Kirchenbann lastet noch immer auf dem Haus und schädigt das Ansehen der Wittelsbacher. Die Familie ist in zwei Hauptlinien gespalten: die pfälzische und die bayerische Linie. Die Wittelsbacher kontrollieren sowohl das Herzogtum Bayern als auch die Pfalzgrafschaft bei Rhein und haben Einfluss in Brandenburg und Tirol. Sie befinden sich in einem andauernden Konflikt mit dem Haus Luxemburg, besonders seit Karl aus dem Haus Luxemburg zum Gegenkönig erklärt wurde.
Rudolf II. von der Pfalz
Pfalzgraf bei Rhein aus dem Haus Wittelsbach, Vater von Anna.
Als Pfalzgraf ist er der kurfürstliche Vertreter seiner Linie und ein treuer Vertreter seines Hauses. Anfang des Jahres 1349 hat er zusammen mit seinem Bruder Ruprecht den Thüringer Günther von Schwarzburg zum Gegenkönig zu Karl gewählt.
Anna von der Pfalz
Junge Pfalzgräfin aus dem Haus Wittelsbach.
Zwischen Familienloyalität, Reichspolitik und der Frage, wem sie ihr Vertrauen schenken kann. Neugierig, stolz und ehrgeizig – beobachtet sie genau, wie die Macht im Reich verteilt wird.
